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| 10/10 ’09 |
Netaudio Festival - East meets West
Fachkonferenz und Feierei reichen sich beim Netaudio Festival-Berlin produktiv die Hand. Anläßlich des Mauerfall-Jubiläums treffen sich Aktivisten, Fans und Produzenten in der Berliner Maria am Ostbahnhof dieses Jahr unter dem Motto “East meets West”.
Wer nun nur Techno, House und Minimal erwartet, hat weit gefehlt: das Festival zeigt Musik aus dem Netz in ihrer ganzen Vielfalt. Etwas abseits der ausgetretenen Verkaufs- und Herkunftspfade blühen auch die experimentellen musikalischen Stile. Es erwarten Euch also auch Ambient, Noise, Dub, Drum’n’Bass, TripHop, Dubstep, Breakbeats, Drone, Hip Hop und Techdub.
Donnerstag, den 8.10., geht’s los: ab 21 Uhr stellen sich im Stundentakt Produzenten aus Berlin und der Welt mit ihrer elektronischen und experimentellen Musik vor: darunter unter anderen Dreher & S.mart, Pheek und Topper von Pentagonik.
Freitag und Samstag laden tagsüber ab 14h Vorträge und Diskussionen ein: es wird über DJing, die Ökonomie von Netlabels, Creative Commons und freie Software diskutiert. Dazu präsentieren Netlabels ihre Musik in Showcases – der Eintritt ist frei!
Abends und Nachts spielt dann in allen drei Räumen der Maria die Musik. Dabei gibt es zahlreiche, unbekannte Künstler vieler Netzlabel zu entdecken. Osteuropa ahoi! Dazu erweisen auch alteingesessene Größen dem Festivalpublikum die Ehre: Dirk Diggler, Erich Lesovsky, Marc Schneider, Goldwill (Foto), Tanith, Stereoshape, SCSI-9, Disrupt, Holger Flinsch, Marko Fürstenberg und Kraftfuttermischwerk (Foto) sind Gewohnheitstieren unter den Berliner Clubgängern mit Sicherheit ein Begriff. Elektronische 4/4-Tanzmusik gibt’s jeden Tag auf einem Floor. Zusätzlich liegt am Freitag der Fokus noch auf Drum’n'Bass, Dubstep und elektronischen Pop, am Samstag wechselt er zu Hiphop, Techdub und 8bit.
Das komplette Tagesprogramm gibt es auf der Netaudio Festival-Seite! Hier gibt es auch zahlreiche Tracks der auftretenden Künstler zum Reinhören – ein Besuch der Seite ist deshalb definitiv empfehlenswert.
Um ihrem Motto zu entsprechen, haben sich die Festivalmacher noch eine schöne Aktion ausgedacht: beim Projekt “Berlin Wall of Sound” können alle mitmachen. Hier soll eine Soundmap der Strecke der Berliner Mauer erstellt werden. Wer Spaß daran hat, Orte akustisch zu dokumentieren, kann seine Aufnahmen auf der Website hochladen. Die Resultate werden dann im Rahmen des Festivalprogramms präsentiert.
Der Eintritt zum Tagesprogramm ist kostenlos, das Ticket, das alle Veranstaltungen der vier Tage, also auch das Nachtprogramm einschließt, kostet 25,00€. Wer nicht vor Ort sein kann, der kann’s (ausschnittsweise) im Radio hören: neben BLN.FM beim Berlin Mitte Institut, bei Herbstradio, Deutschlandradio Kultur im Magazin Breitband (Sa 10.10 14h), Trackback auf Fritz und motor FM.
Maria am Ostbahnhof, An der Schillingbrücke, Berlin-Friedrichshain, S-Bahn: Ostbahnhof



[...] und Feierei reichen (Text via BLN.FM, danke!) sich beim Netaudio Festival-Berlin produktiv die Hand. Anläßlich des [...]