Do
28/1
20:00
 

CTM Opening Night


mit Jacob Kirkegaard, Transforma, Hiroaki Umeda, DJ Marius Reisser

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Die 11. Folge der Club Transmediale steht unter dem Motto Overlap – Sound & Other Media. Soll heißen: Überlappungen oder Überschneidungen zwischen Ton und anderen Medien. Die Opening Night zeigt uns auch gleich, was mit diesem bedeutungsschwangeren Titel gemeint ist.

Der Däne Jacob Kirkegaard hat das Jahr 2008 damit verbracht, mit Forschern durch den Oman zu reisen und der Wüste Töne zu entlocken. Entstanden ist dabei die Installation “Sabulation”, die uns zeigen oder vielmehr vorspielen wird, wie Sand klingt. Die aufgenommenen ungewöhnlich tiefen Töne der Dünen werden dabei zu Bildern des sich bewegenden Sandes arrangiert.

Die Berliner Videokunst-Kollektive Transforma verbindet frühe ästhetische Ansätze des Kinos mit aktuellen computerbasierten Filmtechniken. Dabei entstehen fragmentierte Visionen und Mikro-Geschichten. Spannend wird das Ganze bei den Live-Performances: Das Filmmaterial wird während der Auftritte spontan verändert und mit elektronischen Sounds von Markus Hübner unterlegt. Ad-hoc-Kunst sozusagen, die vor den Augen und Ohren der Zuschauer entsteht.

HK_7Hiroaki Umeda ist bekannt für seine Tanzstücke, in denen sich Tänzer präzise innerhalb eines Raums bewegen, der geschaffen wird aus Licht und Video. So auch bei “Adapting for Distortion”: Video-Projektionen und Lichtinstallationen bilden scharfe geometrische Formen, mit denen Umeda, ganz in weiß gekleidet, zu verschmelzen scheint. Seine minimalen Bewegungen und abstrakte Elektrosounds sorgen für Brüche und Unterbrechungen in den rigiden grafischen Strukturen.

Nach so viel Zuschauen und -hören darf das Publikum selber ran: bei der Party im Foyer mit DJ Marius Reisser.

HAU2 – Hebbel am Ufer, Hallesches Ufer 32, Berlin-Kreuzberg, U-Bahn: Hallesches Tor

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