Fr
12/3 ’10
22:00
 

The Bloody Beetroots


mit The Bloody Beetroots (live), Marvin Suggs und Sexinvaders

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Wie bei so manchem Vertreter der Elektronika kommt Sir Bob Cornelius Rifo, Kopf der The Bloody Beetroots, eigentlich aus einer ganz anderen Musik-Ecke. Aufgewachsen im beschaulichen italinischen Dörfchen Bassano del Grappa studierte er klassische Gitarre und ließ sich von Komponisten wie Chopin und Beethoven inspirieren. Sein Weg zum Rave führt zuallererst über Rockabilly und Punkrock. Als er sich dann schließlich noch an die Werke von Comickünstlern wie Magnus, Benito Jacovitti oder Tanino Liberatore verliert, dreht sich seit 1998 alles nur noch um die Produktion von elektronischen Sounds irgendwo zwischen Synthesizern und Punk.

Der Italiener kann vor seinem Debut bereits auf 45 Remixe und diverse Welttouren zurückblicken, aber erst als Steve Aokis Label Dim Mak ihn unter Vertrag nimmt, gibt es das erste Album “Romborama” und den Durchbruch. Seitdem hört man die Tracks von The Bloody Beetroots nicht nur im Fernsehen in Serien wie CSI: Miami, sondern kann dazu auch Videospiele zocken. Der ehemalige Newcomer ist mittlerweile neben Künstlern wie Armand van Helden und Diplo zum Aushängeschild des Labels avanciert und hat Italien auf der Landkarte der elektronischen Musik neu verortet.

Das eigentlich Interessante sind allerdings die Live-Auftritte. Mit seinem Kumpel DJ Tommy Tea werden dann die Venom-Masken ausgepackt, das böse Alter Ego Spiderman, und es gibt ordentlich was auf die Ohren. Manche sprechen gar von einer Revolte, zu der wir alle herzlich eingeladen sind. Wer sich davon gerne persönlich überzeugen möchte, sollte es am 11. März nicht verpassen in die Maria zu gehen.

Maria am Ostbahnhof, An der Schillingbrücke, Berlin-Friedrichshain, S-Bahn: Ostbahnhof

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