The Field — Trance aus Kleinteilen

The Field Portrait von Milan Gonzales

Mit Trance als Unter­form elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik ver­binde ich eigent­lich die frü­hen neun­zi­ger Jahre: Cosmic Baby, Voov oder Mijk van Dijk. Axel Will­ner aka The Field hat aber das fast Unmög­li­che geschafft: er hat nicht nur das Genre re-definiert, nach­dem es über ein Jahr­zehnt in den Hän­den geld­gie­ri­ger Charts­kla­ven gewe­sen ist. Mit sei­nem ers­ten Album „From Here We Go Sub­lime” hat The Field tat­säch­lich das Genre inter­na­tio­nal wie­der groß gemacht. Denn seine Debüt­platte ist im Ran­king auf Meta­cri­tic im Jahr 2007 auf Platz 1 gelan­det -  für einen elek­tro­ni­schen Akt abso­lut außer­ge­wöhn­lich. 2009 kam der Nach­fol­ger „Yes­ter­day And Today” und bescherte eine Wei­ter­ent­wick­lung des  hyp­no­ti­schen Millisekunden-Trance. Nach­dem Axel Will­ner knapp vier Jahre lang auf Tour in der Welt unter­wegs war, arbei­tet er zur Zeit an sei­nem drit­ten Album. Des­halb war es auch ein gro­ßer Glücks­fall, dass er bei der Club Trans­me­diale auf­trat, denn seine Live-Auftritte sind der­zeit rar. Doch wenn man schon mal in Ber­lin lebt, kann man sich auch kurz ins Taxi schwin­gen und hin­fah­ren. An guten Tagen kommt dann ein Kon­zert, wie das in der Maria am Ost­bahn­hof vom 4. Februar 2011 heraus.

The Fild live von Milan Gonzales

Das kom­plette Inter­view und Live-Set von The Field zum Anhören:

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(Fotos: Milan Gonzales)

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